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Takubo Warazaiku Iwai Tori – Good Luck Rooster

Normaler Preis
€64,00

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Warazaiku Takubo Strohamulett Iwai Tori

Takubo Warazaiku Iwai Tori – Good Luck Rooster

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Der Iwai-Tori (祝酉), ein handgeflochtener Strohhahn, gilt in Japan seit Jahrhunderten als Bote der Götter. Schon in der Mythologie erscheint der Hahn an der Seite der Gottheit Amaterasu, als sie aus ihrer Höhle heraustrat und Licht in die Welt brachte. Sein Name spielt zugleich auf das japanische Wort „torikomu" (hereinholen) an, weshalb er als Symbol für geschäftlichen Erfolg gilt und traditionell in Häusern und Geschäften aufgestellt wird, um Schutz, Wohlstand und einen glückverheißenden Neuanfang zu begrüßen. Seine markante, figürliche Form steht für Zuversicht und Beständigkeit – im Volksglauben heißt es, er „kräht das Glück ins Haus".

Gefertigt wird er in der überlieferten Technik des warazaiku. Grundlage ist das nawanai, bei dem das Stroh in den Händen gerollt und zu einem Strang verdreht wird – eine Bewegung, die an Beten erinnert. Es heißt, dass bei diesem Vorgang die Wünsche und Gebete der Kunsthandwerker in das Werk einfließen. Für dieses Amulett werden zwei Seile gegenläufig gedreht und anschließend fest ineinander verflochten. Die gegenläufige Drehung erfordert viel Erfahrung, um eine gleichmäßige Stärke zu erreichen. Erst dadurch entsteht das charakteristische Muster, ein Wechselspiel aus Bewegung und Ruhe.

Verwendet wird aowara, jung geerntetes Reisstroh, das noch vor dem Reifen der Ähren geschnitten wird und einen frischen Duft besitzt. Seine zunächst grüne Farbe verändert sich mit der Zeit zu einem hellen Beige und entwickelt so eine natürliche Patina.

Die Amulette entstehen in der Werkstatt Takubo, die heute in dritter Generation von Kai Yoichirō geführt wird. Sie liegt im Bergdorf Hinokage-cho in der Präfektur Miyazaki, nahe Takachiho – einer Region, die in Japan für ihre Mythen und Legenden bekannt ist. In den steilen Reisterrassen rund um die Werkstatt baut die Familie seit Generationen ihr eigenes Stroh an. Vom Samen bis zur Ernte wird jeder Schritt sorgfältig begleitet, um die Qualität des Materials zu sichern und die Kulturlandschaft zu bewahren. Damit halten Kai Yoichirō und seine Mitarbeiter eine vom Aussterben bedrohte Handwerkskunst lebendig.

Entwurf: Kai Yoichirō
Material: Aowara – jung geerntetes Reisstroh
Maße: 33 × 19 cm
Gefertigt in: Miyazaki, Japan

Jedes Stück ist ein Unikat, wodurch es zu leichten Abweichungen in Farbton und Struktur kommen kann. Sie sind Ausdruck seiner Echtheit.

Pflege
Nicht direkter Sonneneinstrahlung aussetzen, da dies das Stroh ausbleichen oder spröde machen kann. Trocken und fern von Feuchtigkeit aufbewahren, um Schimmelbildung und Verfärbungen zu vermeiden.
Regelmäßig mit einem weichen Pinsel oder trockenen Tuch abstauben. Kontakt mit Wasser oder Reinigungsmitteln vermeiden.
So bleiben Struktur und Geflecht lange erhalten.

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