Haze Purifying Salt Kerze aus Sumachwachs (10 Kerzen)
Normaler Preisinkl. MwSt. zzgl. Versandkosten Lieferzeit: 3-5 Tage
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Im Shintō gilt Salz seit jeher als reinigendes Element. Die Purifying Salt Kerze besteht aus natürlichem Sumachwachs (haze), dem Meersalz aus Ise beigemischt ist.
Die Kerzen werden nach der traditionellen tegake-seihō-Methode von Hand gefertigt. Der Kerzenmacher nimmt das auf 40 bis 45 Grad erwärmte Wachs in die Handfläche und streicht es auf den Docht, den er dabei ständig dreht. Erst wenn das Wachs abgekühlt ist, folgt die nächste Schicht – je nach Größe der Kerze mehr als zwanzigmal. So wächst jede Kerze aus vielen feinen Lagen, die im Querschnitt an die Jahresringe eines Baumes erinnern. Die Technik ist seit Jahrhunderten Teil der japanischen Kerzenherstellung und wird heute nur noch von wenigen Werkstätten beherrscht. Der hohle Docht aus Washi-Papier, umhüllt mit Binsenmark und Baumwolle, trägt eine große, sanft flackernde Flamme.
Das Salz stammt aus Futamiura in Ise. Es wird bei Vollmond zur Zeit der Springflut aus Meerwasser gewonnen, wenn Sonne, Mond und Erde in einer Linie stehen und die Gezeiten am stärksten sind. Salz aus Futamiura wird auch dem Ise-Schrein dargebracht, dem wichtigsten Heiligtum des Shintō.
Die Kerzen sind ohne Duftstoffe und werden in einer schlichten Box aus Paulowniaholz geliefert.
Haze fertigt in Kawagoe in der Präfektur Saitama traditionelle japanische Kerzen (warōsoku). Das Wachs bezieht die Manufaktur aus Kyūshū, die Dochte aus Nara, und folgt damit der überlieferten Arbeitsteilung dieses Handwerks.
Material: Sumachwachs (Haze), Meersalz, Washi-Papier, Binsenmark (Igusa), Baumwolle
Maße: Ø 1,2 × H 10 cm
Brenndauer: ca. 60 Minuten
Inhalt: 10 Kerzen
Verpackung: Box aus Paulowniaholz
Gefertigt in: Kawagoe, Japan
Jede Kerze hat an der Unterseite ein kleines Loch und wird auf einen Kerzenhalter mit Dorn gesteckt. Der Kerzenhalter Koma M ist dafür geeignet.
Anwendung
Sobald sich die Dochtlänge verdoppelt hat, den Docht auf die ursprüngliche Länge (ca. 1–2 cm) kürzen. So brennt die Kerze gleichmäßig und mit wenig Rauch ab. Die Kerze während des Brennens nicht unbeaufsichtigt lassen und auf einen sicheren Stand achten. Zum Löschen werden warōsoku traditionell nicht ausgeblasen: Die Dochtspitze wird mit einer Dochtschere oder Pinzette leicht zusammengedrückt oder in das flüssige Wachs getaucht.