In Japan werden Räucherstäbchen traditionell aufrecht in ein Gefäß mit Asche gesteckt. Auch im kōdō, dem japanischen Weg des Duftes, bildet Asche die Grundlage: In ihr glimmt die Kohle, über der duftende Hölzer erwärmt werden. Die feine, weiße Asche von Tokyo Kodo eignet sich für beides. In einem feuerfesten Gefäß gibt sie den Stäbchen Halt und lässt sie bis zum Ende abbrennen. Die Stäbchen lassen sich hineinstecken oder flach auf die Asche legen.
Gewonnen wird die Asche aus Reisstroh, das bei der Reisernte anfällt. Sie ist sehr fein, geruchlos und locker genug, um Luft an die Glut zu lassen, sodass der Duft des Räucherwerks unverfälscht bleibt. Asche aus Reisstroh wird seit jeher auch im kōdō verwendet.
Tokyo Kodo stammt aus der Präfektur Gunma nördlich von Tokio und geht auf einen Familienbetrieb zurück, der seit 1935 besteht. Die Marke verbindet die japanische Räuchertradition mit der französischen Parfümerie, etwa mit Blütenölen aus Grasse in der Provence.
Material: Asche aus Reisstroh
Gewicht: 80 g
Gefertigt in: Präfektur Gunma, Japan
Verwendung
Die Asche locker in ein Gefäß aus Keramik oder Metall füllen, ohne sie anzudrücken, damit Luft an die Glut gelangt. Dünnwandiges Glas kann durch die Hitze springen. Flach gelegte Stäbchen nicht mit Asche bedecken. Vor dem Anzünden eines neuen Stäbchens prüfen, ob das vorherige vollständig erloschen ist, da es in der Asche weiterglimmen kann. Von Zeit zu Zeit durchrühren. Wenn die Stäbchen nicht mehr bis zum Ende abbrennen, die Asche erneuern.